Ein gepflegter Körper soll möglichst haarlos sein – das Schönheitsideal, das für Frauen schon lange gang und gäbe ist, gilt zunehmen auch für den Mann. Vorbei sind die Zeiten, als sprießendes Brusthaar als besonders männlich galt und die rasierte Brust als Zeichen unerwachsener Jünglinge. Heute legen auch modebewusste Männer Hand an ihre Körperbehaarung – dazu zählt auch die Schamhaarentfernung.

    Schamhaarentfernung beim Mann hat lange Tradition

    Für die Schamhaarentfernung beim Mann gibt es historische Vorbilder: Bereits in der Antike galten glatte männliche Körper als ästhetisch, gepflegt und gesund. Schon die alten Ägypter entwickelten daher Methoden zur Schamhaarentfernung mit Bienenwachs und Harz. Im antiken Griechenland und in Rom folge man diesem Beispiel. Die haarlosen Skulpturen griechischer und römischer Jünglinge legen noch heute Zeugnis des damaligen Körperkultes ab. Im muslimischen Kulturkreis ist es für Frauen wie auch für Männer ebenfalls üblich, sich Achsel- und Schamhaare alle 40 Tage auf traditionelle Weise zu entfernen.

    Rasieren, wachsen oder doch nur trimmen?

    In Europa kam die Schamhaarentfernung für den Mann allerdings erst in den 1990er Jahren so richtig in Mode. Für Herren bieten sich dabei verschiedene Methoden der Schamhaarentfernung an: Vorsicht ist bei der Rasur geboten, um den empfindlichen Genitalbereich nicht zu verletzten. Enthaarungscremes für den Intimbereich sind in erster Linie auf Frauen abgestimmt, Männer sollten vermeiden, sie mit der Eichel in Berührung zu bringen, da dies Reizungen hervorrufen kann. Das Wachsen stellt eine der sichersten, wenn auch im ersten Augenblick schmerzhaften Methoden zur Haarentfernung dar. Männer, die sich nicht zu einer kompletten Schamhaarentfernung durchringen können, können die Haare im Intimbereich mit einem Barttrimmer oder einer Schere in Form bringen. Das ist schmerzfreier und die Haare wachsen zudem nicht stopplig und juckend nach. Rasiert oder epiliert Mann doch, sollte anschließend eine desinfizierende Heil- und Wundsalbe aufgetragen werden. Das beugt Pickeln und Reizungen vor.